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St. Johannes-Sommerfest in Nauen

Vom Schatz am Ende
des Regenbogens haben wohl schon viele Kinder gehört.

Aber gibt es
ihn auch wirklich?
Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse hat dieses
Rätsel endlich gelöst.

Vor ein paar Monaten in Südtirol hat sie den
Regenbogenschatz mit eigenen Augen gesehen und ihn sogar fotografieren
können.

Abzüge dieses Fotos gab es jetzt für die
Gottesdienstbesucher beim St. Johannes-Sommerfest in Nauen - zunächst
in Briefumschlägen verborgen.

Bei der Predigt wurden die Umschläge
geöffnet, und dann stand es allen ganz klar vor Augen:

Der Schatz am
Ende des Regenbogens ist ... die Kirche!

Warum die Kirche ein Schatz
ist - darüber machte sich bei Meditationsmusik auch die
Gottesdienstgemeinde im Anschluss an die Predigt Gedanken. Auf bunten
Zetteln schrieben die Einzelnen ihre ganz persönlichen Antworten
nieder, die dann in einer Schatzkiste am Ausgang gesammelt und beim
Abendsegen von der Pfarrerin verlesen wurden.

Nach dem Gottesdienst -
der von Philip Willke an der Orgel und der Gitarrengruppe Hahausen
musikalisch gestaltet wurde - ging es rund um die Kapelle fröhlich
weiter:

Ab 12.00 Uhr gab es Leckeres vom Grill und kühle Getränke,
und gegen 15.00 Uhr wurde außerdem die Kaffee- und Kuchentafel
eröffnet. Neben den vielen selbstgebackenen Kuchen, die von
Gemeindegliedern gespendet worden waren, zählten auch frischgebackene
Waffeln zum Sortiment. Den Kaffee gab es übrigens gratis dazu (von
einem Kirchenvorsteher gespendet!).

Das Sommerfest bot seinen
zahlreichen Besuchern zudem ein buntes, abwechslungsreiches Programm:

Um 14.00 Uhr führte Gerhard Adam seine Zuhörerschaft in einem
interessanten Vortrag durch die Geschichte der St. Johannes-Kapelle,
um 15.30 Uhr beeindruckten die Kinder vom TSV Lutter durch ihr
Können, um 16.00 Uhr begeisterte der Lutteraner Gospelchor durch
seinen stimmgewaltigen Auftritt, um 16.45 Uhr wusste der
"Flötenkreis Nauen" zu gefallen, und um 17.15 Uhr
berührten Helmut und seine Harzheimatsänger die Herzen ihres
Publikums. Vielseitige Unterhaltung gab es auch für die Kinder:
Kutschfahrten durch Nauen sowie eine betreute Spiel- und Bastelecke
mit Hüpfburg standen für sie zur Verfügung. Neben der Herstellung
von St. Johannes - Kreiseln wurden auch Bilder von der St.
Johannes-Kapelle gemalt, die später auch dort ausgestellt werden
sollen. Außerdem gab es die Möglichkeit zur "Schatzsuche"
im Sand.
Gegen 18.30 Uhr wurden dann die Sieger des großen St.
Johannes-Quiz - mit kniffligen Fragen rund um die Kirchengemeinde
Nauen - geehrt und die entsprechenden Preise verliehen. Den 1. Preis
(ein von Gerhard Adam angefertigtes Relief der St. Johannes-Kapelle
plus eine Flasche Stiftungswein) gewann übrigens Anna Ahrens.

Im
Anschluss an diese Siegerehrung stiegen 100 bunte Luftballongrüße
vom St. Johannes-Sommerfest in den Himmel auf - ein schönes Bild.

Am
Abschluss des Festes stand der feierliche Abendsegen in der Kapelle
unter der spontanen musikalischen Begleitung von Alexander Meyer.

Es
war ein schöner und gelungener Tag, an dem längst nicht nur die
Sonne gestrahlt hat.

"Im Namen des Nauener Kirchenvorstands danke
ich allen, die auf ihre Weise dazu beigetragen haben, dass wir dieses
Sommerfest feiern konnten", so Pfarrerin Mittelstädt-Gremse.
"Ohne soviel ehrenamtliches Engagement wäre das nicht möglich
gewesen. Danke allen, die uns unterstützt, uns geholfen, für St.
Johannes gespendet und mit uns gefeiert haben. Und ganz besonders
danke ich neben der Freiwilligen Feuerwehr Nauen unserem
Kirchenvorstand, der dieses Fest in wochenlangen Vorbereitungen
geplant und auf die Beine gestellt hat. Der auch ein Schatz ist!
Übrigens:

Nächstes Jahr können wir das 250jährige Bestehen unserer
Kapelle feiern. Darauf freue ich mich schon!" |