Wandern auf den Spuren des Jakobsweges
03.06.2007
Seite 1 von 4 Weiter

Wandern auf den Spuren des Jakobsweges
Die Gemeinde pilgerte
am 3. Juni 2007

Am Sonntag, dem 03. Juni 2007 machten sich 26 Männer, Frauen und Kinder aus Hahausen und Nauen mit ihrem Pastor Mirko Gremse auf den Weg. Ein alter Jacobspfad zwischen Goslar und Gandersheim, auf dem Menschen über Jahrhunderte hinweg in Richtung Santiago de Compostella gepilgert waren, sollte gemeinsam begangen werden.

Ein feierlicher Gottesdienst in der Astfelder St. Laurentius-Kirche stand am Beginn des Weges. Gestärkt durch eine Pilgerpredigt von Pastorin Reich, die Feier des Hl. Abendmahls und einem Pilgersegen machte sich die Gruppe auf den Weg nach Langelsheim. Am dortigen Friedhof und der Herz- Mariä-Kirche wurden kurze Stationen zur Besinnung und zum Gebet eingelegt.

Mit dem Geläut der St. Andreas-Kirche wurde die Pilgergruppe im Langelsheimer Gotteshaus empfangen, wo Diakonin Hein eine kurze Andacht und ein paar Worte zur Geschichte der Kirche vorbereitet hatte. Im St. Andreas-Kindergarten wurde anschließend gemeinsam gepicknickt.

Der Weg führte die Pilgergruppe anschließend über die alte B 82 nach Hahausen. Ein Teil der Wegstrecke wurde schweigend gegangen; "Weg-Worte" aus der Heiligen Schrift konnten dabei meditiert und mit dem eigenen Lebensweg in Verbindung gebracht werden. Eine Teilnehmerin dazu: "Das Psalmwort, das ich meditiert habe, hat genau zu mir gepasst: "Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich doch kein Unglück; denn du, Gott, bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich". Ich hab's schon oft auf meinem Lebensweg so erlebt, dass Gott bei mir war auf schwierigen Wegstrecken".

Zum Abschluss der Pilgerwanderung feierte die Pilgergruppe gemeinsam mit anderen Gemeindegliedern eine Pilgerandacht in der Hahäuser St. Romanus-Kirche. Im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stand das Symbol der Jacobsmuschel, das Pilger zu allen Zeiten bei sich trugen.

Pastor Gremse: "Wenn in der Muschel ein Sandkorn eindringt, wird sie verletzt. Im Laufe der Zeit wird das fremde Sandkorn im Inneren der Muschel aber mit herrlich glänzenden Schmelz umkleidet, und eine Perle entsteht. So kann es auch mit den Verletzungen in unserem Leben geschehen. Aus ihnen können mit Gottes Hilfe Perlen werden".



Seien Sie gegrüßt mit Worten eines alten Pilgersegens:
„Den Weg des Friedens führe uns der allmächtige und barmherzige Herr. Sein Engel geleite uns auf dem Weg, dass wir wohlbehalten
heimkehren in Frieden und Freude".