250 Jahre Kapelle Nauen (06.07.2008)
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St. Johannes-Orden

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250 Jahre Kapelle Nauen:
Theater, Spiel und Spaß eine rundum gelungene Jubiläumsfeier


Als rundum gelungenes Fest entpuppte sich die 250-Jahrfeiereier der Nauener (St. Johannes) Kapelle. Zum Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde vom Pastorenehepaar Melanie Mittelstädt-Gremse und Mirko Gremse ein stimmungsvoller Gottesdienst gehalten wurde. Für die musikalische Ausgestaltung der Andacht, in der die Historie der Kapelle im Mittelpunkt der Predigt stand, zeichneten Steffi Klar-Berking (Orgel), der Männergesangverein Nauen und die Gitarrengruppe Hahausen verantwortlich.

Nach einem Grußwort von Propst Thomas Gleicher übermittelten Reinhold Pawlowski, 1. Vorsitzender des MGV Nauen, sowie Bürgermeisterin Karin Rösler-Brandt Glückwünsche und überreichte „Finanzspritzen" für die erforderliche Kapellensanierung; Pastorin Melanie Mittelstädt-Gremse konnte im Verlauf des Festesn noch weitere Spenden für das Sanierungsprojekt in Empfang nehmen. „Helmut und seine Harzheimatsänger" erfreuten dann mit ,Musik von Herz zu Herz", und mit dem Auftritt des Gospelchores der evangelischen Kirchengemeine Lutter folgte ein zusätzlicher Ohrenschmaus, dem sich ein kleines Konzert der Flötistinnen aus Nauen und Hahausen anschloss; begleitet wurden sie von Eberhard Gaus (Gitarre).

Highlight des Jubiläumsprogramms war zweifelsohne das Theaterstück „Falsches Spiel", das vor der St. Johannes-Kapelle aufgeführt wurde. In Anlehnung an das Original von Hans Sachs („Der tote Mann") hatte Pastorin Melanie Mittelstedt-Gremse eine bereits veränderte Fassung des Werkes nochmals bearbeitet und vier weitere Rollen hinzugeschrieben. Zur Story: Es geht um einen Mann, der sich tot stellt und daraufhin sein „blaues Wunder" erlebt. Denn die Hinterbliebenen - allen voran seine treusorgende Ehefrau - reagieren auf sein plötzliches Ableben doch recht anders als erwartet... In den Hauptrollen agierten Melanie Mittelstädt-Gremse und Hans-Jürgen Besser, und die Nebenparts erfüllten Eberhard Gaus, Anne und Hermann Fricke sowie Marianne Besser, Gisela Munka und Anika Klauenberg mit Leben - übrigens: als Souffleuse fungierte Uschi Päsler. Die Kostüme waren eine Leihgabe der „Mutter" des Seesener „Sehusafestes", Elisabeth Paetz-Kalich. Nun, wer das Stück versäumt hat, hat wirklich etwas tolles verpasst. Aber: Man kann das Versäumte nachholen, ist doch aufgrund der „Nachfrage" eine weitere Aufführung in Hahausen geplant; es wird nur noch ein geeigneter Termin gesucht. Beim Jubiläumsprogramm, für das sich auch die örtliche Feuerwehr in vielfältiger Weise und zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ins Zeug legten, kamen natürlich auch die Kinder auf ihre Kosten, und dass dem leiblichen Wohl Rechnung getragen wurde, versteht sich von selbst. Nach der Abendandacht erstrahlten 250 Geburtstagskerzen in der ST. Johannes-Kapelle. Anschließend sorgte ein Di-scjockey für gute Stimmung. Als Überraschungsgä,ste traten Frauen aus Nauen auf, die unter anderem mit „Sister Act" und einem Sketch die Lachmuskeln strapazierten.